Jahresversammlung 2020

„Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit!“, stand in großen Buchstaben auf der Leinwand, als sich die Freiwillige Feuerwehr von Schernfeld zur Jahresdienstversammlung traf. Die Neuwahlen zeigten, dass begeisterte Männer und Frauen bereit sind, in Schernfeld für die Sicherheit der Bevölkerung Verantwortung zu übernehmen. Ob die alten oder die neuen Mitglieder der Feuerwehrführung, alle erhielten den einstimmigen Zuspruch der Versammlungsteilnehmer.

Erster Kommandant bleibt Michael Margraf, zweiter Kommandant ist wieder Martin Schlögl. Dieser hat zusätzlich die Aufgabe des Jugendwarts. Die Leitung des Feuerwehrvereins bestätigten die Versammlungsteilnehmer, Bernhard Osiander als Vorstand und Manuel Spiegl als dessen Stellvertreter. Richard Hammel ist Kassier und Dominik Hammel Schriftführer. Max Beck vertritt die Jugend. Bei der Vertretung der passiven Mitglieder gab es einen Wechsel. Hans Stößl hatte seit 2007 diese Funktion inne. Er trat nicht mehr zur Wahl an. Sein Nachfolger wurde Steve Müller. Vorstand Bernhard Osiander dankte Stößl für seinen Einsatz und überreichte ihm den Vereinskrug. Neu in der Vereinsführung sind ferner die Beisitzer Thomas Wurm, Florian Müller und Maria Salbeck als Frauenbeauftragte. Die Kasse wird fortan wieder Georg Gabler und Albert Halbmeyer prüfen. Bürgermeister Ludwig Mayinger lobte die Verantwortlichen der Schernfelder Feuerwehr: „Wir haben hier eine sehr gute Führungsmannschaft mit einem voll engagierten und kompetenten Kommandanten, der mit seinem Stellvertreter und Jugendwart die Aktiven lenkt.“

In seinem Bericht über die Aktivitäten des Feuerwehrvereins erwähnte Bernhard Osiander vor allem des Dorffest. In diesem Zusammenhang dankte er ausdrücklich den „rüstigen Rentner, die immer mit anpacken“. Über die aktive Feuerwehr berichtete Kommandant Michael Margraf. Darin gehören, so seine Information, einschließlich der Jugendlichen 83 Männer und Frauen. Er zeigte die umfangreiche Ausbildungsstatistik mit den verschiedenen Übungen, Leistungsprüfungen und und Lehrgängen. Die 22 Atemschutzgeräteträger sind nach den Worten des Kommandanten stets gefordert, an Ausbildungsveranstaltungen teilzunehmen. So absolvierten sie die Übungsstrecke in Lenting, waren im Brandcontainer in Eichstätt, hatten Unterweisungen und eine Einsatzübung. Zu zwei Bränden musste die Schernfelder Feuerwehr ausrücken. Sechsmal leistete sie technische Hilfe, dreimal bei einem Verkehrsunfall. Insgesamt erbrachten die Feuerwehrmänner und -frauen 1658 Stunden, eine „stolze Zahl“. Um die Einsatzbereitschaft aufrecht erhalten zu können, sei an Ausrückegemeinschaften gedacht.

Der Kommandant appelliert an die Aktiven, verstärkt an den Übungen und an der Vorbereitung zu den Leistungsprüfungen teilzunehmen. Zum Abschluss seines Jahresberichts dankte Michael Margraf den Aktiven, Gerätewarten, Gruppenführern, der Inspektion und der Gemeinde für die Unterstützung.

Für die Jugend ist Martin Schlögl zuständig. Mit Werbung, Übungen, Leistungsprüfungen und verschiedenen Veranstaltungen will er, wie er in seinem Bericht darlegte, für den Nachwuchs sorgen. Über die Inhalte seiner Gruppenführerausbildung in Theorie und Praxis referierte Andreas Kohout. Kreisbrandmeister Uwe Schuster überbrachte die Grüße von Kreisbrandrat Martin Lackner und der gesamten Inspektion. Da die Aufgaben immer vielfältiger werden, so seine Worte, rief er die Schernfelder auf, zu den Übungen zu kommen und den Kommandanten zu unterstützen.