Artikel aus dem EK vom 01.12.2022

Bei der Gestaltung der Modelle half die Jugend kreativ mit. Die Arbeiten gingen dann gut voran, die Fachleute und Helfer waren sehr intensiv bei der Arbeit“, erinnerte Sepp Stößl, ohne den die Kapelle nicht erbaut worden wäre, bei der Einweihung. Die Idee „gemeinsam gestalten, gemeinsam bauen“ sei durch die Mithilfe aus dem Dorf und aus Schönau verwirklicht.

„Die neue Kapelle steht für ein großartiges Schernfelder Gemeinschaftswerk, das in einer Generationen übergreifenden Zusammenarbeit geplant und in handwerklich höchster Qualität gebaut wurde“, betonte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Edi Breitenhuber. Die Leidenschaft und die Begeisterung der über 50 ehrenamtlichen Helfer für den Kapellenbau komme in vielen
baulichen Details und in der starken spirituellen Aussagekraft zum Ausdruck.

Die Kapelle stehe an einem besonders stark frequentierten Ort am Eingang des Dorfes, wo sich viele Wege kreuzten und täglich Hunderte Menschen darauf aufmerksam würden und eingeladen wären, innezuhalten. An dieser Stelle verbinde die Kapelle auch den Schernfelder Altort mit dem neuen »Siedlungsgebiet Kreuzäcker und biete die Gelegenheit, diese Verbindung immer wieder lebendig werden zu lassen. „Für unsere Pfarrei ist die neue Kapelle ein großes Zeichen von lebendiger Kirche vor Ort. Menschen haben sich unabhängig von ihrer Glaubensüberzeugung und Religionszugehörigkeit zusammengetan undgemeinsam diesen verbindenden Ort geschaffen.“ zba